16 Apr

Synchronisierung in OneNote: Notizbücher automatisch speichern

OneNote-Synchronisierung für Einsteiger

Das Speichern von Inhalten funktioniert in OneNote anders als mit anderen typischen PC-Programmen. Wenn Du zum Beispiel mit Word oder OpenOffice einen Text erstellst, musst Du die aktuelle Datei in der Regel händisch sichern – spätestens beim Schließen des Programms. Wenn Du die Datei nicht speicherst, ist Dein mühsam verfasster Text im schlimmsten Fall komplett verschwunden. Dasselbe passiert auch, wenn das Programm mittendrin abstürzt.

Viele Menschen gewöhnen es sich deshalb an, Dateien regelmäßig zwischenzuspeichern. Wer mit mehreren Computern arbeitet – zum Beispiel an einem Schreibtisch-PC und unterwegs an einem Laptop -, verbringt zudem wertvolle Zeit mit dem Hin- und Herschieben vom Dateien. Viele nutzen dafür einen USB-Stick oder eine externe Festplatte.

Ich habe es Dir in diesem Blog schon mehrfach versprochen: OneNote will Dein Leben vereinfachen! Als treuer Leser weißt Du auch schon, dass Du Dein Notizbuch in der Cloud OneDrive einrichten kannst. Der Vorteil: Du musst nicht mehr selbst ans Speichern denken und auch keine Dateien mehr per USB-Stick hin- und herkopieren. OneNote kümmert sich ganz automatisch darum, neue Einträge und Änderungen in Deinen Notizbüchern zu sichern.


OneNote synchronisiert automatisch

OneNote erkennt jede Änderung in Deinem Notizbuch in wenigen Sekunden und wird dann von sich aus aktiv. Sobald Du im Desktop-Programm oder in der OneNote-App einen Abschnitt hinzufügst, einen Text bearbeitest oder eine Seite löschst, werden die Änderungen umgehend mit der Notizbuch-Version in der Cloud abgeglichen. OneNote synchronisiert die betreffenden Abschnitte und Seiten, so dass die neueste Version online gesichert ist.

OneNote zeigt Dir an, dass gerade eine automatische Synchronisierung läuft. Neben dem Notizbuch-Titel in der linken Spalte erscheint ein kleines grünes Rädchen. Sobald alle Änderungen synchronisiert sind, verschwindet das Rädchen wieder.

OneNote-Symbol für Synchronisierung

In früheren OneNote-Versionen (bis OneNote 2010) hat ein kleiner grüner Haken an dem Rädchen angezeigt, dass alle Änderungen gesichert wurden.

Wenn Du sicherstellen möchtest, dass OneNote wirklich alle Änderungen synchronisiert, kannst Du auch eine „Zwangs-Synchronisierung“ anstoßen. Klicke mit der rechten Maustaste auf das Notizbuch, dann auf den Eintrag „Dieses Notizbuch jetzt synchronisieren“. Alternativ funktioniert auch die Tastenkombination SHIFT + F9.


Synchronisierungs-Status im Überblick

Du kannst auch den aktuellen Synchronisierungs-Stand aller Notizbücher mit Datum und Uhrzeit ablesen und bei Bedarf zum Beispiel alle Notizbücher auf einmal synchronisieren. Das Fenster dafür öffnet sich, wenn Du mit der rechten Maustaste auf dem Notizbuch die Option „Notizbuch-Synchronisierungsstatus“ auswählst.

Synchronisierung in OneNote

Vielleicht möchtest Du während der Arbeit in OneNote mal in anderen Notizbüchern, Abschnitten oder Seiten etwas nachschlagen oder Inhalte kopieren. Auch dann musst Du nicht ans Speichern denken. Du kannst innerhalb der Notizbücher hin- und herspringen, ohne dass ungespeicherte Inhalte verloren gehen.

Du wirst Dich schnell daran gewöhnen, dass OneNote die Synchronisierung automatisch für Dich übernimmt. So kannst Du Dich voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren kannst. In den nächsten Artikeln erfährst Du, wie Du Deine Inhalte mit Freunden, Bekannten und Kollegen teilst und gemeinsam an OneNote-Notizbüchern arbeitest. Ich werde Dir außerdem erklären, wie Du Seiten exportierst, also in andere Datei-Formate bringst. So kannst Du Deine Inhalte auch in anderen Programmen weiterverwenden oder an andere Personen versenden, die OneNote selbst nicht nutzen.

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