16 Okt

OneNote-Versionen im Vergleich

OneNote-Versionen im Vergleich - Teaser

Welche Versionen von OneNote gibt es? Welche OneNote-Version hast Du auf Deinem Computer installiert? Für welche Betriebssysteme ist OneNote außerdem noch verfügbar? Und worin unterscheiden sich die OneNote-Apps?

Microsoft möchte OneNote für alle wichtigen Geräte anbieten. Nur so haben Benutzer von überall aus Zugriff auf ihre digitalen Notizen. Doch die Vielzahl der Apps und die Vielfalt der Betriebssysteme mit jeweils eigenen Besonderheiten kann vor allem Einsteiger verwirren. Auch erfahrene Nutzer fragen sich oft, welche OneNote-Version sie nun für welchen Zweck nutzen sollten.

In diesem Blog-Artikel verschaffen wir uns deshalb einen Überblick über alle verfügbaren Möglichkeiten, um OneNote auf Deinem PC, Mac, Tablet und Smartphone zu nutzen.


OneNote für Windows

Windows ist das populärste Betriebssystem der Welt. Ich gehe davon aus, dass die meisten Computer-Nutzer mit Windows arbeiten. Für Windows gibt es verschiedene Möglichkeiten, OneNote zu einzusetzen.

OneNote-App für Windows 10

Unter Windows 10 ist die OneNote-App schon vorinstalliert. Sie lässt sich auch nicht ohne Weiteres vom PC entfernen. Du hast das OneNote-Symbol vielleicht auch schon als lila-farbene Kachel im Startmenü entdeckt. Sie ist nur mit dem Titel „OneNote“ beschriftet – anders als die Desktop-Versionen (s.u.).

OneNote-Kachel im Startmenü

Die OneNote-App gibt es seit Windows 8 als Gratis-Download im Windows Store. Seitdem stecken die Microsoft-Entwickler viel Arbeit in die Verbesserung und fügen immer wieder neue Funktionen hinzu.

OneNote-App für Windows 10

Die OneNote-App ist für Touch- und Stiftbedienung optimiert. Das heißt: Alle Bedienfelder sind so groß gehalten, dass man sie mit Finger oder Stift problemlos treffen kann. Deshalb ist die OneNote-App auch auf Tablet-PCs wie dem Surface Pro gut zu bedienen.

OneNote 2016 für Windows

Die meisten PC-Nutzer wissen gar nicht, dass OneNote 2016 längst auf ihrem Computer schlummert. Das Programm wird in der Regel mit Office 2016 bzw. Office 365 mit-installiert. OneNote ist schon seit 2003 Teil von Microsoft Office, dem bekannten Software-Paket. Während Outlook, Word, Excel oder PowerPoint schon seit vielen Jahren etabliert sind, gewinnt OneNote erst neuerdings immer mehr Fans für sich.

Die Office-Version für den Desktop gilt als umfangreichste und mächtigste OneNote-Variante. Sie enthält nahezu alle Funktionen für die professionelle Arbeit mit digitalen Notizbüchern. Auch wenn die Entwickler aktuell den Schwerpunkt auf die OneNote-App legen: OneNote 2016 ist für mich privat und beruflich immer noch die bevorzugte Version. Vor allem die umfangreiche Menü-Leiste oben sowie die optische Darstellung der Abschnitte als Registerkarten finde ich logischer und zugänglicher.

OneNote 2016 für Windows

Office 2016 und die Abo-Variante Office 365 sind prinzipiell kostenpflichtig. Microsoft stellt OneNote 2016 aber auch separat als Gratis-Download zur Verfügung – in leicht abgespeckter Form. Damit kannst Du z.B. ausschließlich Notizbücher in der Cloud nutzen. Zudem musst Du auf die Zusammenarbeit mit den anderen Office-Programmen wie Outlook und Word verzichten.

Wie Du OneNote 2016 auf einem Windows-PC installierst, erkläre ich Dir in einem eigenen Blog-Artikel. Ob Du OneNote 2016 schon auf dem Computer hast, verrät Dir vorab das Startmenü. Drücke die Windows-Taste und tippe „onenote“ auf der Tastatur ein.

OneNote 2016 im Startmenü von Windows 10

Du erkennst die Desktop-Variante an der Jahreszahl im Titel, also aktuell „OneNote 2016“. Der Eintrag „OneNote“ ohne Zusatz steht dagegen für die oben erwähnte OneNote-App für Windows 10 (s.o.).


OneNote für OS X (Mac)

Microsoft bietet seine Office-Produkte auch für Apple-Rechner an. Seit 2014 ist OneNote deshalb auch für den Mac erhältlich. Die aktuelle Version für OS X gibt’s als kostenlosen Download im Mac App Store.

Wie in der abgespeckten Gratis-Variante für Windows kann OneNote für OS X bislang auch nur mit Notizbüchern in der Cloud umgehen. Lokal gespeicherte Notizbücher auf dem Computer oder auf der Netzwerk-Festplatte bleiben der vollständigen Desktop-Version für Windows vorbehalten. Mac-User beklagen sich im Internet über das Fehlen weiterer Funktionen, aber unterm Strich ist OneNote für OS X natürlich voll einsatzfähig.


OneNote für Smartphone und Tablet

Deine digitalen Notizbücher sollen möglichst überall und jederzeit verfügbar sein – egal an welchem Ort und auf welchem Gerät. Dieses Konzept geht nur dank der OneNote-Apps auf, die mittlerweile für die wichtigsten mobilen Betriebssysteme entwickelt wurden und allesamt kostenlos sind.

OneNote-App für Android

Android ist das mobile Betriebssystem von Google und weltweit der absolute Marktführer. Kein Wunder, dass Microsoft seine Dienste auch dafür anbietet. Die OneNote-App funktioniert auf Android-Smartphones und Android-Tablets. Sie hat sich mittlerweile der App für Windows 10 sehr angenähert – optisch und funktional.

Gleichzeitig fällt OneNote hier mit Features auf, die die Entwickler nur speziell in der Android-Version eingebaut haben. Dazu gehört zum Beispiel der „OneNote-Badge“. Dieses kleine Symbol klinkt sich in andere Apps ein, um von dort aus mit OneNote interagieren zu können.

„OneNote für Android“ kann kostenlos per Smartphone oder Tablet aus dem Google Play Store heruntergeladen werden.

OneNote-App für iOS

Auch auf dem iPhone, dem iPad und – mit Einschränkungen – auf der Apple Watch musst Du nicht auf OneNote verzichten. Auch hier versucht Microsoft, auf ein durchgängig einheitliches Erscheinungsbild zu setzen  – bis auf die für iOS typische Anordnung von Icons und Funktionselementen. Darüber hinaus geben sich die Entwickler viel Mühe, beliebte Optionen wie die Handschrift-Erkennung auch für Apple-Kunden in die entsprechenden OneNote-Versionen zu integrieren.

Der App-Download läuft – wie bei iPhone und iPad üblich – über iTunes. Bitte beachte, dass Du auch mit dieser App nur OneNote-Notizbücher nutzen kannst, die in der Cloud gespeichert sind.

OneNote-App für Windows 10 Mobile

Der Vollständigkeit halber möchte ich hier das mobile Betriebssystem von Microsoft nicht unterschlagen. Auf Windows-Phones bzw. Smartphones mit Windows 10 Mobile ist OneNote vorinstalliert und lässt sich nicht entfernen. Aus technischer Sicht entspricht diese Version der OneNote-App für Windows 10. Sie passt sich je nach Ansicht an den Handy-Bildschirm an.

OneNote-App für Windows 10 Mobile

Auch wenn Smartphones mit Windows 10 Mobile auf dem Markt kaum noch eine Rolle spielen: Die OneNote-App erhält aktuell noch regelmäßig Updates und funktioniert nahezu reibungslos.


OneNote Online

Zuletzt möchte ich Dir noch OneNote Online vorstellen. Danke OneNote Online kannst Du per Internet-Browser auf Deine digitalen Notizbücher zugreifen – sofern sie in der Cloud gespeichert sind. Melde Dich dafür mit Deinem Microsoft-Konto auf der offiziellen Webseite an (http://www.onenote.com/) und öffne dann eines Deiner dort verfügbaren Notizbücher.

Das Erscheinungsbild der Web-Oberfläche gleicht im Großen und Ganzen den OneNote-Apps. Auch die Funktionen zum Einfügen und Bearbeiten von Inhalten sind größtenteils dort, wo Du sie in den anderen OneNote-Versionen findest. Du wirst Dich also schnell zurechtfinden.

OneNote Online in Google Chrome

Die Online-Oberfläche kommt vorrangig zum Einsatz, wenn kein Gerät mit einer installierten OneNote-Version zur Verfügung steht. Mit ihr kannst Du auch auf Deine digitalen Notizen zugreifen, wenn Du an einem fremden Computer sitzt, zum Beispiel auf der Arbeit, an der Uni, bei Freunden oder im Urlaub am Hotel-PC.

Bitte vergiss nicht, Dich nach dem Online-Zugriff wieder aus dem Benutzerkonto auszuloggen!

Und: OneNote Online kann auch eine Alternative für Linux-User sein. Für Linux und sonstige Betriebssysteme gibt es aktuell nämlich bis heute (noch?) keine offizielle OneNote-App.

2 Gedanken zu „OneNote-Versionen im Vergleich

  1. Pingback: OneNote starten und einrichten | OneNote für Einsteiger

  2. Pingback: OneNote-Notizbuch erstellen | OneNote für Einsteiger

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